Schwarze H1-Zahlen 2026 trotz Gegenwind: Knaus Tabbert fährt auf Effizienz
Shownotes
Weniger Umsatz, wieder Gewinn: Knaus Tabbert versucht, die Ergebniswende reisefest zu machen. CFO Radim Sevcik erklärt auf dem Caravan Salon Düsseldorf gegenüber Peter Heinrich von Börsenradio, dass der Konzern seine Strukturen seit Mitte 2024 konsequent auf eine normalisierte Nachfrage ausrichtet. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz um 11,9 % auf 503,9 Mio. Euro, zugleich stieg das bereinigte EBITDA auf 36 Mio. Euro, die Marge erreichte 7,1 %. Hinter der Wende stehen harte Einschnitte: Der Personalabbau liegt laut Sevcik inzwischen bei knapp 25 %, dazu kommen niedrigere Kosten und eine stärker an den Aufträgen ausgerichtete Produktion, damit die Händlerlager nicht wieder wachsen. Die schnellen Sparmaßnahmen seien weitgehend umgesetzt, nun folgen Prozess- und Produktivitätsverbesserungen. Zugleich investiert Knaus Tabbert in neue Modelle und eine geschärfte Produktpolitik. Liquidität und Anschlussfinanzierung 2027 bleiben zentrale Themen. www.boersenradio.de
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00:00:09: Also das kann eine lange Antwort sein.
00:00:12: Was bei uns passiert ist und da muss man schon wirklich mit der Vierundzwanzig starten, wir haben das Unternehmen versucht neu zu strukturieren und anpassen auf was wir überzeugt sind die nachhaltige Nachfrage ist.
00:00:29: Vorher war das Unternehmen viel stärker auf Wachstum fokussiert.
00:00:34: Wir haben dann die Produktion Mitte November Vier und zwanzig gestoppt und haben uns dann neu ausgerichtet.
00:00:42: Teilweise auch durch schmerzhafte Entscheidungen.
00:01:03: Wir
00:01:05: merken es am Hintergrund geräuscht, wir treffen uns ja im Düsseldorf auf der Karavan-Messe.
00:01:10: Wie geht's denn in der Branche?
00:01:11: Kann man das jetzt schon zusammenfassen obwohl ihr eigentlich erst noch nicht mal Tag eins der Messe begonnen hat?
00:01:17: Das ist ein bisschen das Thema.
00:01:18: Ich denke, wir müssen wirklich abwarten was jetzt auf der Messe passiert nach dem Urlaub und nach dem Sommer insgesamt.
00:01:27: die Branche wie auch vorher ich finde es eine spannende Branche hat viel Potenzial sehr interessant ist auch für viele Leute eine Branche die viel Freude bringt.
00:01:40: Aber in diesem Moment ist auch eine Branche, die widerspiegelt diese Situation.
00:01:44: Die wirtschaftliche Situationen in Deutschland oder insgesamt Europa und müssen jetzt abwarten.
00:01:49: wo stehen unsere Endkunden?
00:01:51: Und das sehen wir in den kommenden Tagen hoffe ich.
00:01:54: Ich glaube Sie haben die richtigen Produkte mittlerweile.
00:01:57: gerade war die Pressekonferenz und ich habe kaum so viel Leidenschaft erlebt als bei der Produktpräsentation
00:02:03: Ja stimmt also.
00:02:05: erstens Knaustabbit war immer für Innovation bekannt gute, preisleistungsfähige Produkte.
00:02:13: Was dann passiert ist?
00:02:15: Ende der vierundzwanzig und fünfundzwundzig.
00:02:17: wir haben uns unsere Produktprodukte ganz stark angeschaltet und haben auch viel investiert in die neue Entwicklung von neuen Produkten um unseren Endkunden zu begeistern.
00:02:28: Das sehen wir jetzt.
00:02:30: also letztes Jahr hat man wirklich nicht soviel schaffen können nach den sechs neun Monaten seit dem Einstieg Meistens von dem Matiasch Krömm, der unsere neue CSO ist.
00:02:41: Also in den Moment war er Berater und jetzt ist er ins Vorstand eingestiegen.
00:02:45: Dieses Jahr denke ich haben wir schon viel mehr gezeigt wo stehen unsere Kräfte und hoffentlich auch in der Zukunft werden wir noch mehrere interessante Brücke auf Markt bringen können.
00:02:56: also das neue Vorstandsteam steht auch mit einem neuen CEO.
00:03:02: Ich würde die Knaustabbert Story so zusammenfassen In einem Satz Knoss Tappert verdient in H-Eins wieder Geld, obwohl Umsatz und Absatz sinken.
00:03:10: Und die Kernfrage ist wie nachhaltig ist diese Ergebniswende?
00:03:13: Wie stark ist das Kostenprogramm?
00:03:15: oder es sind echte Nachfragenwände?
00:03:19: Schauen wir auf die Zahlen!
00:03:20: Umsatz über eine halbe Milliarde Euro.
00:03:23: Das Adjusted EBDA, thirty-six Millionen Euro, das Nettogebnis plus elf Komma fünf Prozent nach im Vorjahr minus fünf gerundet operative cashflow, siebenundzwanzig vier Millionen Euro.
00:03:36: Sie haben wenige Fahrzeuge ausgeliefert trotzdem haben sie die Gewinnschwelle erreicht.
00:03:42: durch welche Maßnahmen.
00:03:43: haben sie denn das alles erreicht?
00:03:45: Also das kann eine lange Antwort sein was bei uns passiert ist und da muss man schon wirklich mit der vierundzwanzig starten.
00:03:54: wir haben das Unternehmen versucht neu zu strukturieren und anpassen auf überzeugt sind, die nachhaltige Nachfrage ist.
00:04:05: Vorher war das Unternehmen viel stärker auf Wachstum fokussiert.
00:04:09: Wir haben dann die Produktion Mitte November twenty- vier gestoppt und haben uns dann neu ausgerichtet teilweise auch durch schmerzhafte Entscheidungen.
00:04:22: Thema Entlassungen von unserer Mitarbeitung Thema viele Kosten Sparungen in verschiedenen Bereichen.
00:04:31: Wir waren in der Zeit und wir bleiben überzeugt, dass das war der einzige mögliche Schritt um das Unternehmen für die Zukunft neu aufzubauen.
00:04:40: Prognostizieren in diesem Moment nur die Zahl für das gesamte Jahr und das sind diese ungefähr neunundfünfzig Millionen Euro Umsatz und da haben jetzt die normalisierte ABCA Marge präzisiert auf das Niveau zwischen fünf und sechs Prozent.
00:04:57: aber insgesamt Ich denke, die erste sechs Monate des Jahres zeigen dass die Maßnahmen, die wir getroffen haben werken und das Unternehmen wenn wir stabil produzieren können hat auch die Kraft einer gewissen positive Ergebnisse zu erwirtschaften.
00:05:18: Aber alles ist abhängig von verschiedenen Faktoren.
00:05:24: nicht alle sind von uns Also können wir beeinflussen.
00:05:27: Das heißt, natürlich die erste Frage, die Sie gestellt haben Thema wie ist der Markt?
00:05:34: Das ist eine sehr wichtige Frage für uns.
00:05:36: Wir sehen das.
00:05:38: die Stabilität des Marktes wenn es um die Zulassungszahlen geht in den vergangenen Jahren ist jetzt ein bisschen infrage gestellt weil wir sehen dass in den letzten Monaten die nach unten nicht stark, aber sowieso eine gewisse Bewegung in diese negative Richtung beobachten wir schon und das haben wir auch vorher schon gemacht.
00:06:04: Wir müssen wirklich ganz stark aufpassen und unsere Produktion immer an die Eindkundenachfrage ausrechten weil am Ende unserer Entscheidung ist es ganz stark dass wir wollen uns nicht in dieser Richtung gehen wo wir auf Lager zum Beispiel produzieren oder Druckaufbauern auf unsere Händler, die dann Schwierigkeiten haben mit hohen Beständen.
00:06:28: Die haben wir in den vergangenen Monaten ganz stark abgebaut und sind nah an eine normalisierte Situation.
00:06:36: Und in der Sinne wollen wir auch dort bleiben und wir wollen wirklich die Nachfrage den Endkunden ausrichten.
00:06:43: Das heißt sie produzieren nur das was auch bestellt wurde?
00:06:46: Genau!
00:06:47: Also nur ist möglicherweise stark zu sagen, weil wir brauchen auch Fahrzeuge für die Messe.
00:06:52: Für die Presse und so weiter.
00:06:54: Einige Fahrzeugen produzieren schon diesen nicht von den Händlern bestellt aber wir sind sehr stark fokussiert auf die Produktion Auftrag.
00:07:03: Gehen wir doch mal auf die Sparmaßnahmen ein.
00:07:05: Sie haben zum Beispiel neun Prozent Personal abgebaut das waren so um die dreihundert Personen.
00:07:12: sie Produzieren und das, was bestellt wird.
00:07:15: Wo können Sie denn noch Kosten sparen?
00:07:17: Also nur zu korrigieren am Ende und es hängt davon ab wo liegt der Punkt mit denen sich man vergleicht.
00:07:25: aber die Zahl von den Mitarbeitern, die wir leider abgebaut mussten ist schon nah an die Grenze von fünfundzwanzig Prozent.
00:07:34: insgesamt wenn es um unsere Kosten geht haben wir ganz stark in dem Bereich zum Beispiel Marketing oder auch andere Kosten gearbeitet, um die unter Kontrolle zu bringen.
00:07:46: Ob dort noch viel mehr Potenzial gibt es schon?
00:07:50: Also gibt's Potenzials?
00:07:51: Gibt's immer Potenziale?
00:07:52: Das ist die Frage, die ich offen von Investoren kriege.
00:07:55: und das sind wir ja schon mit der Reststruktur des Unternehmens und die Neuausrichtung des Unternemens durch.
00:08:01: Und dann sage ich immer als hier vor Die einzige Antwort, die man geben kann, sind wir natürlich nicht weil Man muss immer immer besser werden.
00:08:10: Bei uns, die Antwort, die ich gebe meistens ist mit den schnellen Maßnahmen sind wir schon ganz nach vorne fortgestritten.
00:08:24: Aber die andere Hälfte von den Maßnahmen, die wir noch umsetzen müssen, dauert ein bisschen länger.
00:08:31: Da sind die strukturelle Anpassungen da sind die Verbesserung in den Prozessen im Unternehmen die uns ermöglichen, effizienter zu werden, produktiver mit höhere Qualität zu arbeiten.
00:08:44: Und diese Themen natürlich bearbeiten wir auch jetzt aber sie werden uns noch ein paar Monate, Quartale oder möglicherweise noch Jahre begleiten weil wir sehen noch ganz viel Potenzial in diesen Bereichen und dort müssen wir hingehen.
00:09:01: Liquidität- und Anschlussfinanzierung bleibt das zentrale Thema.
00:09:06: Ihre Nettofinanz-Schulden liegen bei knapp unter dreihundert Millionen Euro, also das Verhältnis zum EBDA liegt bei acht.
00:09:14: Wann stehen die Anschlussfinanzierungen für zwanzig sieben und zwanziger?
00:09:17: Und haben Sie auch in Ihrer H-Einsbilanz geschrieben, dass ein ganz wichtiges zentrales Thema.
00:09:22: Das ist ein sehr, sehr wichtiges Thema!
00:09:24: Für uns in diesem Moment läuft sehr intensiv die Arbeit intern aber auch mit externem Partnern um sicherzustellen, dass wir treffen die beste Entscheidung für das Unternehmen.
00:09:37: Die Verschuldung ist wie Sie gesagt haben auf einem erhöhten Niveau – sicherlich!
00:09:44: Wir müssen sicherstellen, da finden wir eine Lösung, die das Beste für das Unzunehmen ist und da sind wir dran sehr aktiv.
00:09:54: ich muss sagen viel Zeit für meine Zeit aber auch der Mannschaft geht in diese Richtung um eine Lösung zu finden.
00:10:02: Mit wie vielen Partnern und Banken müssen Sie da sprechen?
00:10:05: Also das kann ich leider nicht kommentieren.
00:10:08: Das Einzige, was Sie sagen können ist wir sind für keine Lösungen geschlossen.
00:10:13: D.h.,
00:10:14: alle Türen sind jetzt offen.
00:10:16: Wir reden und werden in der kürzeste Zeit auch mit unseren heutigen Partnern reden aber auch mit neuen Partnern um Lösungen zu suchen.
00:10:26: Zuerst mal vielen Dank!
00:10:28: Für die harten Fakten kommen noch ein bisschen zu weichen Fakte.
00:10:32: Gibt es ein Lieblingsmodell bei Ihnen im Haus, womit Sie gerne in den Urlaub fahren würden?
00:10:37: Nicht nur werden.
00:10:39: Vor zwei Wochen war ich mit einem Südwind unterwegs und mit drei Kindern muss ich sagen ... Die Wohnwagen sind schon der Segment, den ich am interessantsten finde.
00:10:50: Und woher hat sie da Wind getragen?
00:10:53: Italien!
00:10:54: Das war echt super.
00:10:55: für die Kinder, die mögen das.
00:10:57: Auch für die Eltern ist, denke ich, der beste Urlaub.
00:11:00: Dann wünsche ich Ihnen... Viel Arbeit, viel Erfolg.
00:11:03: Man muss sich auch mal erholen aber man kann ja auch online arbeiten sozusagen Mobile Working.
00:11:09: Viel Erfolg für H-Zwei!
00:11:11: Danke schon, hat mich gefreut.
00:11:14: Wir sind angekommen Tisch und Stühle raus.
00:11:18: Danke fürs Zuhören.
00:11:19: das war der Iconic Camperz Podcast.
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