Iconic Campers. Slow Camping mit Karin Schmidt und Michael Zink: "Wir wissen morgens oft nicht, wo wir abends sind"

Shownotes

60.000 Kilometer, 14 Länder, viele Freundschaften - und Kochkurse am Strand: Wenn der Urlaub zum neuen Alltag wird. Seit ein paar Jahren nun sind Karin Schmidt und Michael Zink mit ihrem Allrad-Camper unterwegs. "Ein gutes Jahr dauert es, bis man wirklich bei dieser Lebensweise angekommen ist." Das Pärchen fährt in einem ausgebauten Militär-Lkw (Baujahr 1987) der österreichischen Marke Steyr und freut sich Tag für Tag, mit Menschen aus aller Herren Länder in Kontakt zu treten. "Primär sind wir außerhalb Europas unterwegs." Beiden ist die Kontemplation wichtiger als ein vorgefertigter, strenger Plan. "Je länger wir auf Reisen sind, desto langsamer werden wir."

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00:00:06: Wir haben meistens eine grobe Idee, wo die Reise hingehen soll und du machst dir Gedanken was ist interessant auf dieser Reise.

00:00:14: Aber Klarung in dem Sinn kannst du gar nicht machen.

00:00:17: Wir wissen meistens morgens nicht, wo wir abends sind und es ändert sich am Tag noch dreimal.

00:00:22: Aber je länger wir tatsächlich unterwegs sind umso langsamer werden wir auch.

00:00:25: weil also auch die ganzen Eindrücke und so muss man ja alles irgendwie verarbeiten und wenn man da nur von Highlight zu Highlight rast, ich bin dann irgendwann auch

00:00:37: überfordert.

00:00:43: Hallo und herzlich willkommen zum Caravaning-Podcast Iconic Campers!

00:00:47: Mein Name ist Peter Heinrich und heute geht es um Freiheit fernweh und ein Fahrzeug das man nicht alle Tage sieht einen selbst ausgebauter Lastwagen früher Militärsteierer aus Österreich.

00:01:00: meine Gäste Karin und Michael Wir haben uns ja auf der CMT in Stuttgart getroffen.

00:01:05: Die beide haben Job und Wohnung hinter sich gelassen, sind seit Jahren quer durch viele Länder unterwegs.

00:01:11: Also wir haben uns auch auf die CMT getroffen... Ich bin da so, das war der Pressetag sozusagen vorbeigeschlendert, dann habe ich euer Bild gesehen.

00:01:18: Das ist spannend!

00:01:19: Grüß dich Karin, grüß dich Michael!

00:01:21: Ja, hallo Kater!

00:01:23: Wo seid ihr jetzt gerade?

00:01:24: Und wo wir sprechen?

00:01:26: Warum seid ihr genau

00:01:27: dort?!

00:01:27: Wir sind

00:01:27: jetzt gerade auf Greta in einer kleinen Bucht.

00:01:31: Wenn ich dann nach rechts aus dem Fenster schaue, sehe ich das Wasser was heute ganz ruhig nur so ein bisschen gletschert.

00:01:38: Oh ja!

00:01:38: Ich seh schon ihr hatt es auch nicht leicht ne?

00:01:41: Ja das Lämme hat.

00:01:42: wir sind auf Gretha seit einiger Zeit wieder um hier zu überwintern.

00:01:47: Das ist so ein bissel schon Heimat für uns geworden und wir waren vor zwei Jahren schon mehrere Monate auf Grether wo wir auf dem Berg in den Nahen Osten waren Richtung Iran, Saudi-Arabien diese Länder und sind jetzt eigentlich auf dem Rückweg.

00:02:02: Und das ihnen Deutschland noch ein bisschen zu kalt war für uns, sind einfach nochmal auf Greta gefangen.

00:02:07: Ja wer es kann?

00:02:08: Sag mal der Schritt raus aus dem Normalleben was war denn euer... naja jetzt reicht's Moment an dir gesagt hat jetzt häng ich mal Job und Wohnung an die Nagel und lass mal alles hinter euch.

00:02:19: Das ist so'n einzigen Moment oder im einzelnen Moment.

00:02:22: des gibt es eigentlich nicht.

00:02:23: Ich würde sagen, das war ein längerer Prozess.

00:02:26: Das hat mehrere Jahre gedauert!

00:02:28: Ja so der Ausschlag ging in die Punktwahrt.

00:02:30: Im Jahr zwei Jahrzehnte haben wir einen drei-monatigen Sabbatical gemacht im Süden Amerika und das war auch so der Anfang vom Ende.

00:02:37: Also es hat euch quasi geschmeckt?

00:02:40: Dann habt ihr gesagt dass machen wir jetzt öfters?

00:02:41: Genau ja da haben wir auch bedachten mit drei Monaten.

00:02:45: Wir haben so viel Zeit und das ist ewig und dann haben wir lauter Leute getroffen die irgendwie schon Jahre unterwegs waren und dann hat so ein Denkprozess in uns angefangen.

00:02:55: Eigentlich würden wir das auch gerne noch länger machen, als diese drei Monate.

00:03:00: Wir haben da auch festgestellt, wir haben viel zu viel reingepackt.

00:03:03: Auch die drei Monate sind viel gefahren, haben viel gesehen, viel erlebt aber waren dann am Ende aus einem Punkt es wird... In diesem Tempo ist es zu anstrengend.

00:03:14: Das kann ich nachvollziehen.

00:03:15: Ich war auch mal mit dem Wohnmobil unterwegs von Deutschland rauf Schottland und wieder zurück.

00:03:21: Und das in den drei Wochen sitzt ja nur im Auto bis nun unterwegs, hetzt von Reise zu Reise.

00:03:26: Okay was habt ihr denn vorher beruflich so gemacht?

00:03:29: Also

00:03:29: wir haben beide irgendwann mal technische Informatik studiert.

00:03:32: ich war dann am Ende jetzt Teamleitung, Software-Entwicklung für Motorsteuergeräte

00:03:37: Genau!

00:03:38: Ich habe fast drei Jahrzehnte in der IT gearbeitet.

00:03:41: Die großen IT-Format hatte da verschiedenste Rollen wie Management und war da schon immer international unterwegs.

00:03:49: Seid ihr jetzt noch beruflich tätig oder wirklich komplett frei?

00:03:51: Also seid ihr ein Laptop-Nomaden?

00:03:55: Eigentlich nicht.

00:03:56: Der Plan war tatsächlich und das haben wir auch gemacht, unsere normalen Jobs an der Nagel angehängt vor ein paar Jahren.

00:04:02: Unsere Wohnung in Wien verkauft.

00:04:05: Wir haben es lange Jahre im Wien geboren.

00:04:07: Und die Idee war zu reisen!

00:04:10: Dann kam aber noch so ein Thema mit Trockentrenntoleite dazwischen... ...und jetzt haben wir wieder nichts mehr und müssen halt doch bisschen nach davor maschen.

00:04:18: Ich habe ganz viele W-Fragen eigentlich.

00:04:21: Warum?

00:04:21: Wie viel, wie oft und was macht ihr?

00:04:24: Lass uns da mal ein bisschen reingehen!

00:04:25: Also seid jetzt schon über zehn Jahre unterwegs.

00:04:27: Wie bleibt eigentlich eine Beziehung stabil wenn ihr ja, wenn ständig alles um euch herum wechselt?

00:04:33: Ganz

00:04:34: so lang sind wir jetzt doch noch nicht unterwegs.

00:04:36: Wir leben jetzt seit drei Jahren Vollzeit in unserem Lkw.

00:04:39: Bohnen sind seit über zwei Jahren vollzeit unterwegs.

00:04:43: Vorher waren es längere Urlaube und Sympathik etc.

00:04:46: Also

00:04:46: ihr habt euch schon ein bisschen ran getastet sozusagen?

00:04:48: Wir haben uns dran getastelt, genau.

00:04:50: Über früher lange Urlauben wo wir immer irgendwie über Stunden Feiertage-Urlaub zusammen gespart haben und so.

00:04:58: aber ja genau wie bleibt man solange... Ja ich denke wir sind überwiegend sehr harmonisch irgendwie unterwegs.

00:05:05: Wir streiten uns irgendwie zum Glück selten Kleinigkeiten und irgendwelchen Blödsinn.

00:05:11: über die großen Themen sind wir uns zum Glück eigentlich immer einig.

00:05:15: Und

00:05:16: viele haben ja das Thema, wie kann man auf so engem Raum einfach auch zusammenleben?

00:05:21: Aber eben wie gesagt, wir haben schon in den letzten zwanzig, fünfzehnzig Jahre waren wir schon immer sehr viel mit Allradcampern unterwegs auf der ganzen Welt Afrika, Süden- und Niederlanden usw.

00:05:31: Da war der Platz noch enger.

00:05:32: wenn.

00:05:32: jetzt haben wir ungefähr zehn Quadratmeter Früher hat man vielleicht nur vier oder fünf Quadratmetern.

00:05:37: also wir haben uns da wie ich schon gesagt dran getastet und hab gesehen, es funktioniert einfach.

00:05:41: Ja und bei schönem Wetter habt ihr hunderte von Quadratmetern Outdoor sozusagen?

00:05:46: Genau.

00:05:46: also unsere Vorgarten ist deutlich größer geworden.

00:05:48: Ja

00:05:49: das kann man sagen!

00:05:49: Also vielleicht noch mal anders gefragt wieviel Kilometer braucht man denn bis man merkt... Es ist nicht mehr Urlaub sondern ein anderes Leben.

00:05:56: Das hat glaube ich mit Kilometern zu tun sondern einfach mit Zeit.

00:06:00: Du brauchst tatsächlich wenn du aufhörst zum Arbeiten so wenn du rauskommst aus diesem Alltagstrott dann fühlt sich am Anfang noch an wie Urlaub.

00:06:08: nur der Urlaub geht irgendwie nicht zu Ende und so mit der Zeit magst du, okay das ist jetzt mein neue Alltag.

00:06:15: Uns hat es tatsächlich mehrere Monate wahrscheinlich sogar ein Jahr gebraucht um das neue Leben tatsächlich komplett zu begreifen auch.

00:06:23: Ein gutes Jahr dauert bis man da wirklich angekommen ist.

00:06:27: Das habt aber was schön gesagt!

00:06:28: Der Urlaubgeht nicht zuende.

00:06:30: Gehen wir mal auf euer Fahrzeug ein.

00:06:31: wie fühlt sich denn so eine Freiheit an wenn sie über zehn Tonnen wiegt und selbst ausgebaut ist?

00:06:36: Was habt ihr dafür für einen Fahrzeug?

00:06:38: Wir haben ein Steier, zwölf und achtzehn.

00:06:42: Das war auch ganz bewusst gedeiht, weil wir halt im Fahrzeug wollten ohne Technik als ohne Elektro-Komponenten.

00:06:50: Ohne Steuergeräte?

00:06:51: Ohne Steuergerähte!

00:06:52: Auch wenn sie die Kamel dazwischen können... Ihr

00:06:54: seid ein Steuergerätexperten also das heißt die Dinge gehen immer kaputt oder wie?

00:06:57: Ja genau

00:06:58: aber... Aber damit ich jetzt verstehe, also ihr habt bewusst was Altes genommen was nicht kaputt geht und wenn es kaputtgeht könntest du mit Schweißgerät oder Schraubenzieher reparieren quasi oder so ähnlich.

00:07:08: Richtig

00:07:08: als jeder Mechaniker Auf der ganzen Welt, der ein bisschen Verständnis von Lkw-Motoren hat zum Beispiel ist in der Lage uns zu helfen.

00:07:16: Weil die Technik einfach ist und das war jetzt so die Basis?

00:07:21: Ja

00:07:21: auch so quasi.

00:07:22: wenn man jetzt halt den arabischen Haltinsel oder im Iran war diesel Qualität sehr schlecht und da haben dann die Leute mit den modernen Fahrzeugen die dann irgendwie Euro sechs und die haben dann alle ihre Problemchen Und das wollten wir uns einfach ersparen.

00:07:38: Also ihr habt so einen richtigen alten Diesel, der auch notfalls mit Pflanzenöl läuft oder...

00:07:43: Richtig!

00:07:43: Das stinkt dann halt ein bisschen hinten raus oder schwarze Wolken aber er läuft.

00:07:47: Ja okay, mit Pflanzenöl und riecht's nach Pommes und Bratius oder so.

00:07:52: Ich

00:07:54: hab jetzt innen alles selber ausgebaut.

00:07:56: was war denn euch beim Ausbau am wichtigsten?

00:07:59: Also man muss sagen, wir haben ja Michael vorhin schon gesagt hat.

00:08:03: Wir waren schon mit vielen Campern unterwegs meistens waren die Kleiner, die waren immer gemietet und das war eine ganz gute Schule auch für uns dass wir schon recht gut wussten was wollen wir?

00:08:13: Und was wollen weh auch nicht.

00:08:14: also das war war eine gute Vorbereitung für uns und wir haben dann relativ schnell das Konzept des Raumkonzepts entwickelt.

00:08:23: Das ist jetzt ein Standard würde ich sagen, wo Grundreys mit Querschläfer hielten.

00:08:28: Schöne Sitzgruppe, Küche und was uns relativ wichtig war ein großes Bad so dass man sich eben auch vernünftig duschen kann und das man da auch ein bisschen Platz hat und wo man auch eine Türe zu machen kann, dass man dann noch gewisse Privatsphäre einfach auch hat.

00:08:45: Ja, kann ich mal keine Vorstellung und ich habe Video gesehen, ihr habt auch ne Waschmaschine drin!

00:08:48: Das macht ja auch Sinn für mich solange Unterwegs ist.

00:08:51: Was würdet ihr am Fahrzeug sofort anders bauen, wenn er noch mal starten wird?

00:08:55: Im Prinzip nichts.

00:08:56: Wunderbar!

00:08:57: Hat sich alles richtig gemacht.

00:08:58: also...

00:08:58: Ja, das ist ja das erste Fahrzeug, das wir selber ausgebaut haben.

00:09:03: Die Grundidee funktioniert so wie es gedacht war auch im Alltag.

00:09:06: Es gibt natürlich im Detail Dinge die man anpassen kann aber da geht's tatsächlich darum um Materialwahl oder im Detall Dinge anders zu machen Aber ansonsten

00:09:20: eine Türchen auf der anderen Seite anschlagen, damit das Türchen auch die andere Seite aufgeht.

00:09:25: Das sind ja wirklich

00:09:28: Kleinigkeiten.

00:09:29: Wir sind nach wie vor in drei Jahren, wo wir drin wohnen immer noch sehr happy.

00:09:33: Denkt

00:09:34: euch nochmal zurück, wie alles anfing!

00:09:36: Was war denn euer größter Anfängerfehler auf so einer Reise?

00:09:40: Der größte Fehler finde ich ist immer viel zu schnell reisen.

00:09:45: Auch jetzt wieder haben wir sehr viele Leute in den letzten paar Jahren getroffen die an vielfachen Kilometern gemacht haben in derselben Zeit, wo.

00:09:52: natürlich siehst du diese Highlights aus den verschiedenen Ländern.

00:09:56: Was uns aber wichtig ist und was sehr spannend ist einfach das Eintauchen in die Kulturen und die Menschen kennenzulernen.

00:10:02: Und wenn du so schnell unterwegs bist hast du da meistens gerne die Möglichkeit und das finde ich einfach schade.

00:10:08: Es ist tatsächlich so dass wir manchmal... Dann zwei, drei, vier, fünf Tage in einem Ort stehen und ein paar Tage passiert gar nix.

00:10:15: Und plötzlich taucht dann irgendjemand auf aus dem Nichts und lädt uns ein und wir haben schöne Begegnungen und so.

00:10:22: Wenn wir aber nach einem Tag schon wieder gefahren wären, hätten wir das verpasst.

00:10:26: Gut, man weiß nicht was sonst passiert wäre ... Aber das ist unsere Erfahrung eigentlich, dass man ein bisschen an einem Ort auch Zeit geben muss um dort anzukommen und das zu erleben, was es da zu erlebend gibt.

00:10:39: Welches Land war den optischen Volltreffer und wo waren die Menschen am freundlichsten?

00:10:43: Ha!

00:10:45: Optisch Wahnsinn.

00:10:46: Es gibt so viele schöne Länder, es ist wirklich schwierig, dass so...

00:10:51: Ich versuche, wie vielfalls wir jetzt tatsächlich sehr zuschätzen mussten, ist Oman Da hast du einfach sehr viele Dinge, die wir vorher auch so noch nie erfahren hatten.

00:11:03: Du hast natürlich viel Wüste, du hast Varge, sehr hohe Varge ... Du hast das Meer.

00:11:10: Tolle Strände!

00:11:11: Super tolle Strende, so... Das ist so von Vielfalt her auch was du machen kannst.

00:11:15: Du kannst Sportstränen, du kannst Strand liegen und du kannst um mich einen Wüstenturm machen.

00:11:20: Das war sehr, sehr spannend.

00:11:21: Von den Menschen her also Iran war unglaublich beeindruckend.

00:11:27: Das kann man gar nicht in Worte irgendwie fassen.

00:11:30: Also wenn man mal die Verhauung machen will wie fühlt sich es an wirklich berühmt zu sein?

00:11:35: Dann fährst du in den Iran weil Absolut Aufmerksamkeit, die Menschen sind extrem neugierig.

00:11:42: Wollte ich immer einladen in eine Haus zu kommen?

00:11:45: Wenn du ohne Probleme hast, hilft dir jeder und die Erfahrung war ja als einzigartig.

00:11:52: Jetzt ernstes Thema natürlich wenn ihr von Iran sprecht was denkt jetzt über den Krieg?

00:11:56: also wir haben gelernt quasi man muss immer unterscheiden zwischen den menschen wie man trifft.

00:12:01: das ist das eine und die politik ist dann etwas ganz anderes und es ist himmeltraurig, was da passiert und für uns irgendwie unbegreiflich.

00:12:09: Es war auch ganz spannend im Iran, obwohl ja dort auch viel Geheimpolizei ist usw.

00:12:14: Ganz viele Menschen sind uns damals sehr offen begegnet und haben in erster Satz die wissen nicht wer wir sind, wir könnten ja auch Spitzel sein oder so.

00:12:23: In ersten Satz haben sie uns besagt dass es nicht unsere Regierung, die wollen wir nicht.

00:12:28: das ist uns alles aufgezwungen.

00:12:30: damit sind wir nicht einverstanden.

00:12:34: Schwere Einflug.

00:12:36: Wie plant ihr eigentlich eure gute, spontan oder mit langer Liste?

00:12:40: Gut man weiß ja wenn ich irgendwo hinfahre da kommt gleich daneben das nächste Land.

00:12:44: aber wie macht die so eine Planung?

00:12:46: Ja also wir haben, sagen mal, Planungen in dem Sinn machen wir jetzt nicht als du sagst mit Liste oder sowas sondern wir meistens eine grobe Idee wo die Reise hingehen soll und Du machst dir Gedanken was ist interessant auf dieser Reise?

00:13:02: Schladung in Dämschen kannst du gar nicht machen, wir wissen meistens morgens nicht wo wir abends sind und es ändert sich am Tag noch dreimal.

00:13:09: Verstehe.

00:13:09: Ja das passiert spontan ganz viele Dinge und da ist jetzt auch ein Punkt wo wir uns ein bisschen nicht ganz einig sind.

00:13:16: wenn ich dann Planung mache dann entdecke ich das und jenes und dann will ich dahin und dorthin.

00:13:21: und das stresst an den Michael manchmal ein bisschen weil ich würde mir ja jeden alten Stein ansehen und insofern habe ich's ein bisschen aufgegeben.

00:13:29: Habe

00:13:29: ich Archäologien oder so?

00:13:31: Keine Ahnung.

00:13:31: Es interessiert mich einfach und es dauert relativ lang, bis mir das dann zu viel wird.

00:13:36: Während bei Michael setzt diese Sättigung schon ein bisschen früher ein.

00:13:40: Deswegen lese ich gar nicht mehr so viel weil sonst entdecke ich das und jenes und da will ich hin und...

00:13:46: Ich verstehe.

00:13:46: Kommen wir mal zum Alltag wenn ihr unterwegs seid.

00:13:48: Kontakt der Familie, Freundeskreis, Alltag.

00:13:52: was fehlt unterwegs wirklich?

00:13:53: Und was vermisst man überraschend gar nicht?

00:13:56: Haltet ihr Kontakt zur Familie und Freunden?

00:13:58: Natürlich, natürlich halten wir Kontakt.

00:14:00: und was wir jetzt auch gemacht haben.

00:14:02: Wir haben ab und zu das Auto irgendwo geparkt für längere Zeit und sind dann auch mal zurückgeflogen, haben Familie, Freunde getroffen.

00:14:09: Das ist uns schon wichtig und das möchte man unbedingt auch so weiterhalten.

00:14:13: Und es für mich ist tatsächlich dass auch ein Punkt unterwegs betreffen natürlich wahnsinnig viele Leute sowohl Einheimische als auch andere Reisenden.

00:14:22: ganz oft begegnen wir Menschen, mit denen wir uns sofort gut verstehen und Draht haben.

00:14:28: Aber es sind meistens sehr kurzfristige Beziehungen.

00:14:33: Wir verbringen ein paar Tage miteinander – das ist schön!

00:14:37: Und dann trennen sich die Wege aber auch wieder.

00:14:40: Das ist schon so ein bisschen schade.

00:14:42: Ich kann jetzt selten jemanden einfach spontan anrufen, hast du Lust heute Abend?

00:14:47: Lass uns was zusammen essen gehen.

00:14:49: Ja, ich hätte

00:14:50: schon Lust aber bin gerade tausend Kilometer und woanders.

00:14:53: Ja genau!

00:14:54: Habt ihr denn auch schöne Freundschaften aufgebaut die gehalten haben?

00:14:58: Absolut ja.

00:14:58: also wir waren jetzt gerade in den letzten zwei Jahren im arabischen Raum und da haben wir dann schon in Armenien ein dansches Paar kennengelernt Espen und Camilla mit ihrem Toyota Land Cruiser für unbestimmte Zeit unterwegs sind.

00:15:16: Da hat sich tatsächlich eine sehr, sehr enge Freundschaft entwickelt und wir haben sehr viel gemeinsam gemacht.

00:15:22: Und wir werden uns auch in Zukunft immer wieder irgendwo auf der Welt treffen!

00:15:26: Jetzt kommt so ne typisch deutsche Frage.

00:15:30: Machen wir mal so ne Zahlenrunde also Finanzen und Fakten.

00:15:33: Typisch deutsch wie finanziert man ein Leben auf Achse ohne dass es irgendwann knirscht?

00:15:37: Wie macht ihr das?

00:15:38: Wir haben natürlich ganz gut gerechnet im Vorhinein.

00:15:41: Wir sind jetzt einfach nicht einfach ins Blaue losgefahren sondern... Wir haben natürlich kalkuliert, wir haben ein bisschen was gespart.

00:15:49: Wir haben wie gesagt unsere tolle Dachgeschosswohnung verkauft bis keiner verstehen konnte aber das hat uns dann natürlich eine Stück finanzielle Freiheit gegeben und wir haben auch hoffentlich gut angelehnt!

00:16:03: Wir haben noch zwei Wohnungen die vermietet sind.

00:16:05: da kommt ein bisschen etwas rein.

00:16:07: tatsächlich ist es jetzt auch so dass wir natürlich müssen wir essen trinken wir müssen spritzen

00:16:14: Was kostet dein Leben so unterwegs?

00:16:16: So grob pro Monat, das wird ja auch schwanken wahrscheinlich.

00:16:18: Ja

00:16:18: mein, das schwankt natürlich... Also prinzipiell muss man sagen wir sind ja primär außerhalb von Europa unterwegs.

00:16:25: Das ist das Ziel und war das Ziel bisher auch Und die Lämsalungskosten sind halt relativ günstig wenn man das anschaut.

00:16:34: Wir müssen auch keine Strom bezahlen, weil wir den selber machen mit unseren Solarzellen.

00:16:39: Wir müssen kein Wasser bezahlen.

00:16:41: Weil wir haben halt ein Trilosystem, wo wir aus jedem Oberflächenwasser unser eigenes Wasser machen können und so aufreißen.

00:16:49: Also wir kommen durchaus mit, sagen wir, drei Tausend Euro im Monat im Schnitt grob aus.

00:16:55: dann kommt halt noch dazu, wenn du zu Hause fliegst.

00:16:59: das sind natürlich auch wieder Kosten.

00:17:01: Also ich sag jetzt mal, je nachdem so zwischen drei und viertausend Euro im Schnitt ist die Größe in Ordnung.

00:17:07: Und

00:17:07: bisschen glaube ich gar nicht mal super spaßlern.

00:17:10: Wir kennen Leute mit einem schmeileren Budget unterwegs sind aber wir gehen auch ganz gern wenn es sich ergibt irgendwo mal essen oder so da drin wird.

00:17:20: Wir brauchen ja keine Stellplätze wahrscheinlich.

00:17:24: Es gibt auch meistens gar keinen... Zum Beispiel in der Büste gibt es eher selten Steublebbe.

00:17:29: Gibt's ehereviertzig Grad?

00:17:32: Bei einem YouTube-Video habe ich gesehen, ihr habt gar kein Klimaanlage

00:17:34: drin?

00:17:35: Wir haben hinten im Wohnraum keine Klimaanlagen, die haben nur in das Fahrerkabin eine Erdartung.

00:17:41: Noch

00:17:41: ein paar Statistiken!

00:17:42: Also wie viele Kilometer seid ihr ein bisschen gefahren?

00:17:45: Mit dem Auto ist hier mir jetzt so größernordnungsmäßig ungefähr sechzigtausend Kilometer.

00:17:51: Ja, aber über einen relativ langen Zeitraum.

00:17:53: Wie gesagt wir treffen Leute die machen das im Drittel der Zeit.

00:17:59: Aber je länger wir tatsächlich unterwegs sind umso langsamer werden wir auch weil also auch die ganzen Eindrücke und so es muss man ja alles irgendwie verarbeiten und wenn man da nur von Highlight zu Highlight rast dann ist man... Also ich bin dann irgendwann auch überfordert.

00:18:13: Die Seele braucht Zeit?

00:18:17: Also nicht nur physisch und am Ort sein, sondern auch körperlich geistig, sämtisch angekommen sind.

00:18:22: Okay noch eine Statistik?

00:18:23: Wie viele Länder habt ihr eigentlich schon besucht?

00:18:25: Ja also

00:18:25: so Zirke macht mal, zählt mal.

00:18:28: Auf dieser

00:18:29: Reise mit diesem Fahrzeug waren wir jetzt in vierzehn Ländern.

00:18:34: natürlich vorher mit den ganzen Urlaubsreisen etc.

00:18:37: würde ich sagen

00:18:39: doppelt

00:18:39: so.

00:18:40: So um die dreißig Länder haben wir jetzt insgesamt schon bereist.

00:18:45: Noch mal so ein bisschen euer Herz und eure Seele.

00:18:49: Ihr habt ja schon über Oman und Iran gesprochen, also es waren schon Volltreffer.

00:18:53: da waren die Menschen am freundlichsten.

00:18:55: Gibt's vielleicht verrückte Erlebnisse wo ihr sagt das möchte ich dringend mal erzählen oder entweder auch das schönste Erlebnis oder das verrückteste?

00:19:02: Da

00:19:02: gibt´s tatsächlich auch einige Sachen, eins was mir spontan einfällt Das war jetzt auch im Oman.

00:19:09: wir stehen an einem super schönen Strand Und dann kommt ein Omani daher.

00:19:14: der Mohammed Sprach interessanterweise auch ganz gut Deutsch, hatte überhaupt sehr viel gesprochen.

00:19:20: Aber wir haben uns gut unterhalten und dann kam er plötzlich, war verschwunden und dann kann man wieder um die Ecke und hat selber lang Gusten gefangen und am nächsten Tag kam er noch mit Fisch etc.

00:19:34: Und plötzlich waren wir da gemeinsam am Strand und habenomanischen Kochpurs gemacht.

00:19:39: Das war mit ihm gemeinsam gekocht, Feuer gemacht, dann auch gegessen.

00:19:45: überhaupt eine tolle Zeit miteinander verbracht.

00:19:48: Er hat uns noch mit zu den Kamelhirten genommen, dann saßen wir dort am Feuer haben frische Kamelmilch getrunken und haben noch einen Abendessen serviert bekommen.

00:19:57: das ist eine toller Begegnung gewesen die mir in meiner Erinnerung bleiben wird.

00:20:02: In Saudi Arabien, wir stehen da.

00:20:04: Das Laumsel von der Strahlung übernachten Auch mit unseren dänischen Freunden.

00:20:10: Und dann hält plötzlich so ein Pick-up-Trag und fragt, weil wir kommen und was wir hier machen... ...und dann hat sich rausgestellt.

00:20:17: es war eine Bedouine!

00:20:19: Und der hat uns ganz spontan auf seine Form eingeladen.

00:20:23: am nächsten Tag.. ..und da haben wir drei Tage verbracht und aus dem Tag haben sie gleich mal für uns eine Ziege geschlachtet und dann gab's abends frische Ziege.

00:20:32: Ja leider nur gekocht nicht gebraten.

00:20:36: Na ja, ist ja schon eine besondere Ehre wenn jemand Lezige für euch schlachtet.

00:20:41: Das sind Erlebnisse glaube ich.

00:20:42: du kannst noch so einen geilen Tui irgendwas Abenteuerlaub mit Ausflug in der Wüste buchen.

00:20:47: Nee das sind echte Erlebnisse ne?

00:20:49: Das kann euch keiner nachmachen.

00:20:51: Gibt es auch irgendetwas wo ihr euch richtig geärgert habt und sagt Mensch oder war was mal kaputt oder habt ihr eine Panne gehabt?

00:20:56: gab's da auch eine Story oder war ne innere ich dazu?

00:20:59: Tatsächlich glücklicherweise nicht wirklich.

00:21:01: war es mal ein gerissener Keilriemen und angebrochenes Federblatt.

00:21:07: Ja, aber auch da ist es ganz interessant wieder wie dir geholfen wird.

00:21:11: also das gebrochene Federblat war in dem Morgen in der Türkei.

00:21:16: wir konnten noch fahren und sind dann in nächster größere Stadt gefahren und da gab's dann auch einen Token der auch sehr gut Deutsch sprach zuvielgeweise und der ist so der Angelpunkt für viele Reisende hat die ganzen, als Kontakte zu den ganzen Firmen in der Stadt und der ruft dann irgendwie Leute an.

00:21:34: Die kommen, schauen sich das an und dann fährst hin und sie tun das oder fixen.

00:21:39: Und es ist unglaublich wie hilfsbereit die ganzen Menschen sind in diesen Ländern.

00:21:43: da können wir uns nicht in Deutschland glaube ich auch noch eine Schere davon anschmeiden.

00:21:46: Ja kann ich mir gut vorstellen.

00:21:48: Während die Reparatur lief also in der Türkei werden natürlich immer viel Tee getrunken.

00:21:54: Ich glaub' ich hatte zehn Tee, die sind dann zwar nur so klein aber Ich hatte dann trotzdem schon Herzrasen.

00:22:00: In diesem Gläschen, ne?

00:22:02: Mit diesen Mini-Löffel und viel Zucker rein.

00:22:04: Ja, viel

00:22:05: Zucker genau!

00:22:06: Und dann war Mittagszeit... Dann mussten wir natürlich noch mit denen in der Werkstatt Mittag essen und so.

00:22:13: Das sind wirklich entzückende Begegnungen.

00:22:15: Wir waren insgesamt ungefähr fünf Stunden dort weil die eigentliche Reparatur hat ungefähr zweieinhalb Stunden gedauert.

00:22:24: aber die restliche Zeit Tee trinken, Mittag essen und einfach mit denen reden.

00:22:30: Ist auch schön!

00:22:32: Jetzt zum Thema über das keiner gerne redet aber jeder braucht.

00:22:37: also warum habt ihr mit Citrenneurlo eine neue Toilette-ID entwickelt?

00:22:41: Vor allem ist seid ihr unterwegs und was ihr vorhin gesagt habt ihr wollt was nicht kaputt geht was keine Technik kann und was relativ simpel funktioniert gilt es dann auch für eure Toilete.

00:22:51: Was

00:22:51: gilt auch für die Toiletten?

00:22:52: absolut richtig weil es gibt da verschiedenste Lösungen auf dem Markt, die zum Teil sehr viel Technik verbaut haben und wenn die Technik funktioniert kannst du das wohl nicht benutzen.

00:23:03: Und genau das sollten wir nicht.

00:23:05: Jan, was ist jetzt bei euch anders?

00:23:07: Und welche Rolle spielt da die Kohle?

00:23:09: Der Hauptbeweggrund warum das Projekt überhaupt entstanden ist, das war ein Teil von den Ausbau von unserem eigenen Fahrzeug.

00:23:16: für uns war immer klar von Anfang an wir brauchen eine Trockentrenzo-Leute weil unterwegs hast Du einfach nicht ausreichend Wasser, wir wollten sowieso also keine Chemie Und wir wollten auch das Thema Streu vermeiden, was du bei vielen Dokunt-Internetten brauchst.

00:23:31: Und sie darf auch noch schön aussehen!

00:23:33: Also so ums Ansatz war... Wir wollen des Flugentfiehl von einer ganz normalen Toilette wie ich daheim hab, umgesetzt in unserem Wohnmobil und es gab's einfach nicht.

00:23:44: und gibt's bis heute.

00:23:45: also unser Klo?

00:23:46: Gibt's das

00:23:47: nicht?!

00:23:47: Das fängt im Prinzip schon an beim ganz normalem WC-Sitz sowie irgendwie von der Hand kennens mit dem Softklaus einem schönen Korbbrusten aussieht wie ein Klo.

00:23:57: Und dann ging es halt darum, wie mache ich das auch für Frauen letztendlich problemlos zum Nutzen?

00:24:04: Weil die Karin hat immer gesagt bei den anderen Klosen muss ich mal hin und her rutschen um das richtige Loch zu treffen.

00:24:11: ja und deswegen haben wir halt jetzt auch selber neu entwickelt damit du dich einfach draufsetzen kannst auch als Frau und es einfach benutzen kann

00:24:22: möglichst intuitiv sein und so komfortabel und bequem.

00:24:28: Und wie kommt ihr jetzt mit dem Geruch zurecht?

00:24:30: Ich meine, seit überall und könnt dann ja euch überall entleeren sozusagen ohne dass es ergibt.

00:24:35: Genau!

00:24:36: Also in uns ist einfach die Rennung vom Festen und vom Physiken.

00:24:40: Du hast einen Traurintank, den kannst du überall entsorgen auch in der Wildnis weil das ist letztendlich auch Dünger für die Pflanzen wenn du es wissen willst verdünnst.

00:24:50: Du hast so einfach ein Beutel, der ist biologisch abbaubar.

00:24:54: Und dann gibst du einfach in den nächsten Restmühlen und das ist auch überhaupt kein Thema aufreißen.

00:25:00: Es gibt überall Mühleimer...

00:25:02: Ja!

00:25:02: Auch in der Wüste?

00:25:03: In die Wüse nicht, da wirst du es halt mit oder... Bis zum

00:25:06: nächsten Mühlemmer ja okay.

00:25:07: Ja und Thema Geruch.

00:25:09: wie löst ihr das?

00:25:10: Weil gerade in der Würste kann ich mir vorstellen, da herrschen andere Bedingungen der Verwesung.

00:25:15: Ja

00:25:15: genau, das ist so.

00:25:17: Wir wollten halt keinen Streu, weil wir uns alle anderen sagen, du brauchst ... damit es nicht richtig stimmt, aber nur bedingt.

00:25:23: Weil es bindet halt auch die Feuchtigkeit und es riecht aber trotzdem.

00:25:27: Wir haben eine aktive Chlorentlustung entwickelt, die Luft immer ansaugt aus dem Korpus raussaugt dann hast du einen Unterdruck und das kann nichts draussen.

00:25:37: Und da geht's nach außen und damit ist außen nicht stehen kannst du ein Aktivkohlefilter der das halt anfiltert und dann riehts auch draußen nicht.

00:25:44: Okay

00:25:45: innen und draußen nicht?

00:25:47: Innen und Draußen riechts ja nicht genau.

00:25:50: Es ist auch wütend, dass es draußen nicht riecht.

00:25:51: Manche sagen ja, es ist ruhig und kann einfach rausblasen.

00:25:54: Je nachdem wie der Wind steht, lässt man dann beim Fenster wieder rein oder macht vielleicht auch mal jemandem daneben dransteht.

00:26:02: Ja

00:26:03: genau.

00:26:04: Oder wenn der Schatten auf der anderen Seite ist, dann setzen wir uns hinter das Auto und da möchten wir das auch nicht selber wieder riechen.

00:26:12: Und jetzt war tatsächlich eine sehr interessante Erfahrung weil es wurde irgendwann mal auch heißer also so und dann haben wir tatsächlich festgestellt, dass unsere Standardaktivkohle an ihre Grenzen kommt.

00:26:27: Weil das Problem ist heiße Luft, diese Teichen mit den schlechten Gerüchen sind hoch energetisch aufgeladen Und die Aktivkohl kann die nicht mehr einfangen Also die normale Aktivkole.

00:26:39: Dann haben wir mit uns Mehrsteller gearbeitet und haben gesagt Was können wir tun?

00:26:42: Dass auch unter diesen Umständen das funktioniert und haben dann tatsächlich eine ganz neue Aktivkohle entwickelt, die auch unter diesen klimatisch herausfordernden Bedingungen funktioniert.

00:26:53: Ja, weil, bei thirty-fünf Grad ist jetzt nichts Ungewöhnliches für ein Camper, wenn er unterwegs ist in warmen Ländern?

00:26:58: Genau so ist es!

00:26:59: Und jetzt gibt's halt die normale vegane Aktivkole...

00:27:03: Wie

00:27:03: GaneaktivkoLE?!

00:27:06: Ist die sonst nicht vegan?

00:27:07: Es gibt auch nicht vegane AkkivkoLe aus Knoppenresten von Tieren usw.

00:27:13: Man kann Aktivkohle aus allen möglichen Materialien herstellen, man kann das aus Stein Kohle machen.

00:27:19: Wie Michael sagt, aus Tierknochen zum Beispiel.

00:27:21: unsere vegane Aktivkole ist aus Kokosnussschauung.

00:27:25: Interessant!

00:27:26: Was es alles gibt?

00:27:29: Ja Mensch, vielen Dank für eure Ideen, für eurer Lebenszeit.

00:27:32: Was ist denn euer nächstes Reiseziel?

00:27:34: Jetzt im Sommer machen wir eine Reisepause, machen viele Messen mit unserer Formar und dann geht's weiter... nach Norden in die Kälte im nächsten Winter.

00:27:45: Also Reisepause heißt, ihr fahrt zurück oder lasst dir das Fahrzeug stehen?

00:27:50: Nein wir fahren dann jetzt Mitte April zurück und machen halt viele Messen abends auf den Allrad und so diese ganzen Messen, die wichtig sind für uns.

00:27:59: und dann ging Ende des Jahres fahren wir dann weiter Richtung Nordkapp um auch mal das andere Extrem wirklich zu erleben mit minus zwanzig, minus dreißig Grad.

00:28:12: Was habt ihr für eine Heizung eingebaut?

00:28:14: Wir haben eine Wasserheizung also sprich eine Diesel-Standheizungen mit Fußbodenheizungs und Heizkörper.

00:28:20: Ja und

00:28:20: Diesel gibt's überall alles klar!

00:28:22: Und Diesel geht es überall, wenn es uns dann zu kalt wird dann drehen wir um und fahren Richtung Afrika.

00:28:28: Klingt auch gut, klingt nach einem Plan.

00:28:31: Karin Michael, ich danke euch.

00:28:33: Das war jetzt nicht nur ein Reisebericht, das war ein Blick in ein komplett anderes Leben.

00:28:37: und wenn ich euch so richtig verstanden hab ... Wenn ihr das zusammenfassen möchtet ist fast wie eine Empfehlung für Slow-Camping oder?

00:28:43: Auf jeden Fall ja!

00:28:46: Kann man nur empfehlen.

00:28:47: Nehmt euch Zeit, lasst euch Zeit.

00:28:49: Lasst die Dinge auf euch wirken.

00:28:51: Laszt die Dinge auch auf euch Wirken.

00:28:52: Euch alles Gute viel Gesundheit und viel Erfolg mit eurem Business.

00:28:57: Vielen Dank.

00:28:58: War

00:28:58: total schön Hat uns gefallen.

00:29:04: Wir sind angekommen,

00:29:05: Tisch und

00:29:06: Stühle raus.

00:29:07: Danke fürs Zuhören!

00:29:10: Das war der Iconic Campers Podcast.

00:30:27: Entspannung pur auf Ihrer Reise.

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