Iconic Campers. Marcel Hlawatsch (Ten Haaft): "Wir haben die Sat-Premiumanlage erfunden"

Shownotes

Marcel Hlawatsch, Vertriebsleiter von Ten Haaft, erklärt im Iconic-Campers-Interview und auf der CMT Stuttgart die neuesten Produkte und Innovationen des Unternehmens, das sich auf Internetsysteme und Satellitenanlagen für Reisefahrzeuge spezialisiert hat. Er hebt die Benutzerfreundlichkeit der vollautomatischen Satellitensysteme hervor, die ein einfaches Ausrichten auf Satelliten ermöglichen und Herausforderungen wie Schnee auf den Antennen bewältigen. Hlawatsch erläutert zudem das Internetangebot für Reisemobile, das die Nutzung von bis zu zwei SIM-Karten für optimale Datenverbindung erlaubt. Ein weiteres Thema ist die neue E-Bike-Lift-Technologie, die das Einladen von E-Bikes erleichtert. Außerdem diskutiert er die Vorteile von Lithium-Eisenphosphat-Batterien und deren Wettbewerbsfähigkeit bei extremen Temperaturen.

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00:00:06: Die Sattanlage ist das Markenprodukt, wofür wir bekannt sind.

00:00:10: Wir liefern seit dreißig Jahren vollautomatische Satellitensysteme für Reisefahrzeuge, für Reisemobile.

00:00:18: Iconic Campers, der Camping- und Caravaning-Podcast.

00:00:23: Marcel Labatsch, Marcel.

00:00:24: Ich bin der Vertriebsleiter, freue mich, ein Team von sechs Mann und Frau mit im Markt zu begleiten.

00:00:32: Und wir liefern Internetsysteme, Sattanlagen.

00:00:35: Mittlerweile auch komplette Energieversorgung fürs Fahrzeug und seit letztem Sommer auch noch E-Bike-Lift, den wir erwerben konnten als Patent an den Handel und natürlich auch an Hersteller hochwertiger Reisemobile.

00:00:49: Okay, dann machen wir einen Walkaround, wir suchen Neuigkeiten, also bekannt durch... Internet und WLAN und das ist jetzt

00:00:57: die Sattanlage.

00:00:58: Wir

00:00:58: stehen jetzt hier vor unseren Sattanlagen auf dem Messestand hier in Hallezeehn und die Sattanlage ist das Markenprodukt, wofür wir bekannt sind.

00:01:07: Wir liefern seit dreißig Jahren vollautomatische Satellitensysteme für Reisefahrzeuge, für Reisemobile und wir sind tenhaft ein mittelständisches Unternehmen mit achtzig Mitarbeiterinnen.

00:01:21: Das ist ein sehr... hohen Fertigungsanteil dieser Satellitensysteme hier in Baden-Württembergischen Kältern bei Pforzheim produziert.

00:01:30: Und das ist, was wir, wie gesagt, seit dreißig Jahren machen, Hard Software für den TV-Empfang über Satellit.

00:01:38: Also Sie sagen, alles automatisch.

00:01:39: Das heißt, ich schalte den Fernseher ein, drück noch einen Knopf und dann... Fährt er hoch, richtet sich aus und sagt, okay, kann losgehen?

00:01:44: Sie

00:01:44: haben es genau beschrieben.

00:01:45: Das ist der Punkt.

00:01:46: Wir haben die sogenannte Premium-Anlage erfunden sozusagen, die zusammen mit einem TV-Gerät aus unserem Haus es ermöglicht, beim Drücken des Einschaltenopfels sowohl das TV-Gerät zu starten, als auch die Anlage... hochzufahren und auf den voreingestellten Satelliten auszurichten.

00:02:05: Das heißt also wirklich einen Knopfdruckstillstand.

00:02:08: Klar, darf kein Baum im Weg sein, da kommen wir nachher drauf, da haben wir andere Systeme.

00:02:12: Kein Baum im Weg.

00:02:14: und dann auf den Knopf drücken und die Anlage richtet sich aus.

00:02:17: und besonders spannend für die Schweizer Kunden, die zwei Satelliten anfahren mit ihren Programmen, da springt die Satellitenanlage oder fährt die Satellitenanlage, je nach TV-Programm, vom einen zum anderen Satelliten.

00:02:29: Was

00:02:29: ist da anders in der Schweiz?

00:02:31: Die Schweizer haben Hotbird und Astra.

00:02:34: und empfangen die Signale aus zwei unterschiedlichen Himmelsrichtungen, sage ich mal ganz grob, ist nicht ganz richtig, weil die Himmelsrichtung ist identisch, aber die stehen auf einem anderen Standard, die zwei Satelliten.

00:02:47: Und wenn man in der Schweiz also sagt erstes, zweites, drittes Programm, deutsch, französisch, italienisch, dann ist es unter Umständen so, dass der französische Sender auf einem anderen Satelliten ist und dann ist über die Anlage einfach das so, dass die Ten Haftanlage dann beim Programmwechsel oben auf dem Dach auf den anderen Seite der Litten fährt.

00:03:07: Okay,

00:03:07: Schweiz klingt immer kalt und nach Winter, wie ist es denn in der kalten Jahreszeit?

00:03:11: Gute Frage, ja.

00:03:12: Wir haben ja Flachantennen, wie man hier sieht, und Spiegelantennen.

00:03:15: Beide Antennen haben allen anderen Kollegen gemeint, dass wenn Schnee auf der Anlage liegt, dass man den erst mal runter macht.

00:03:22: Ja, also das sollte man beachten.

00:03:25: Und wenn man die lange Tage draußen hatte, im sechsten auf dem Premiumplatz, dann sollte man auch gucken, vorm Einfahren, dass da unten kein Schnee liegt, weil das könnte dem Getriebe und das ist halt noch Handwerkskunst, sage ich mal, durchaus schaden, wenn unten im Ablagebereich dann noch Schnee liegt.

00:03:41: Also das ist immer so ein Tipp wert.

00:03:43: Ansonsten... machen die Anlagen tausende von Öffnungs- und Schließmechanismen mit, ohne dass sie eine Wartung brauchen.

00:03:50: Wir empfehlen aber trotzdem so alle sechs Jahre mal drauf gucken zu lassen von dem Fachbetrieb.

00:03:55: Okay, mal ein bisschen spänen.

00:03:56: Gehen wir einen Schritt weiter zum Internet.

00:03:57: Das müssen wir Kino im Kopf der Hörer machen.

00:03:59: Ja, Kino im Kopf.

00:04:00: Machen wir gleich, was wir hier sehen, sind zwei Komponenten oder die zwei Komponenten unserer Internetanlagen.

00:04:06: Die Internetanlagen um an Bord.

00:04:09: LTE-Gesendete des Internet- oder übertragenes Internet zu empfangen, bestehen immer aus einer Dacheinheit, einer möglichst großen Dachantenne, je größer, desto stärker der Empfang, und einem sogenannten Router.

00:04:25: Und man könnte dann auch sagen, zu Hause ist ja schon ein allgemeinem Begriff mittlerweile die Fritzbox fürs Wohnmobil, ohne dass ich jetzt Magenrechte verletze.

00:04:32: Aber der Router im Fahrzeug, sorgt dafür, dass das empfangene Signal dann im Fahrzeug an die einzelnen WLAN-Geräte verteilt wird.

00:04:42: Ich habe die Möglichkeit, teilweise zwei SIM-Karten reinzustecken.

00:04:46: Wieso eigentlich zwei?

00:04:47: Zwei SIM-Karten, ganz einfach.

00:04:48: Wir haben viele Reisendeff, die jetzt über den Winter in Spanien sind.

00:04:53: Und noch ist es ja so, dass ein erheblicher Preisunterschied besteht pro Gigabyte Daten zwischen Deutschland und zum Beispiel Spanien.

00:05:02: Und das heißt, man kann in Spanien eine relativ günstige Datenkarte erwerben, mit der man sag ich mal tolerante Streamingdienste wie Netflix zum Beispiel schauen kann, hat aber dann das Problem des... europäischen Geoblocking-Thema, das heißt also in Spanien, mit einer spanischen Karte kann ich nicht live die Tagesschau gucken.

00:05:23: Und für dieses Live-Tagesschau-Gucken habe ich hier den SIM-Umschalter, Schalte auf meine Telekom-Karte zum Beispiel um, bin dann in dem Moment erkennbar als deutscher Nutzer und habe dann kein Geoblocking, kann meine Tagesschau um acht Abend schauen.

00:05:37: Also fasse ich mal zusammen, man hat so eine Art Router, mein LTE-Signal wird durch die Dachbox einfach verbessert.

00:05:47: Ja, genau.

00:05:48: Und dann kann die ganze Familie hier im WLAN sein, das Fernsehen WLAN, was auch immer, die ganze Familie.

00:05:53: Genau.

00:05:54: Wie viele

00:05:54: Geräte WLAN kann man sich da eindigen?

00:05:56: Fünfzig Plus.

00:05:57: Ja, das heißt, ich habe also meinen ganzen Elektronik-Hoffer und wenn ich ein großes Wohnmobile habe, kann ich auch meinen Saugroboter durchaus mit einbringen.

00:06:05: Ich glaube, das Problem war weniger.

00:06:06: Aber noch eine technische Frage.

00:06:10: Wie weit oder wie stark wird dann dieses LTE-Signal verstärkt?

00:06:18: Ich drehe es mal um.

00:06:18: Ich komme auch gleich auf fünf G zu sprechen.

00:06:21: Wir haben in den drei Dach-Antennen, die wir anbieten, zwei Antennen die fünf G ready.

00:06:26: sind, aber Achtung, also wir sind hier gerade aus und Baden-Württemberg ist ehrlich, unsere Router sind vier G-Router aktuell.

00:06:34: Wir werden in absehbarer Zeit fünf G bringen.

00:06:37: Fünf G ist eigentlich nicht sonderlich relevant für den Camper, weil fünf G einen Masten alle zwei Kilometer erfordert.

00:06:44: Und wir setzen auf LTE, weil LTE für die Langstreckenversorgung gemacht ist.

00:06:50: Und um Ihre Frage zu beantworten, diese Antennen können Signale von Masten, von LTE, vier G-Mastenempfangen, die zwischen, sag ich mal, bis zu zehn auf bis zu dreißig Kilometer bei der großen, was uns Kunden sagen, bis zu dreißig Kilometer ein LTE-Signal holen und dann noch, sag ich mal, realistisch zwischen dreißig und siebzig M-Bit holen.

00:07:13: Und wenn man weiß, das

00:07:14: ist viel, ja.

00:07:14: Das ist

00:07:15: viel, ja, genau.

00:07:15: Also

00:07:15: ich bin quasi am Internatur, manche würden sagen, am Arsch der Welt oder die Eltern sagen, ich bin der Natur, die Kinder sagen, ich bin am Arsch der Welt und trotzdem.

00:07:26: Ich sage immer so als Beispiel, eine Person, die streamt, sage ich mal HD Streaming, braucht weniger als fünf Ambit.

00:07:36: Wenn ich also sage, ich hätte ein Wohnmobil mit vier Personen und jeder würde streamen und gleichzeitig noch ein Teams machen oder die Jungen machen Gaming, dann kann ich eigentlich pro Person nicht mehr als zehn Ambit.

00:07:48: an Geschwindigkeit im Moment verbrauchen.

00:07:50: Also bei vier Menschen wären das vierzig Mbit und das sind wir ohne Problem in den meisten, ich sage nicht überall, aber an den meisten Standorten in der Lage, das zu liefern.

00:08:00: Und das ist ja, was wir wollen.

00:08:01: Wir wollen nicht irgendwie, sagen wir mal, ein Gigabit mögliche Übertragung, die kein Mensch braucht, sondern wir wollen für unsere Camper-Kunden in der Wallachei eine stabile Verbindung.

00:08:12: Und das ist, was wir können.

00:08:13: Home-Office-Mobil, dann geht der dann auch.

00:08:17: Wir laufen einen Schritt weiter, also auch zum Erklären.

00:08:19: Hier stehen die Fahrräder und die Idee ist wirklich schön.

00:08:23: Jeder, der schon mal E-Bikes auf dem Fahrradstunde raufgehilft hat, der weiß es.

00:08:28: Entweder macht der Katze rein, man muss zu zweit sein, man hebt sich das Kreuz.

00:08:32: Das ist doch was nicht nur für Rentner, oder?

00:08:34: Da gebe ich Ihnen recht.

00:08:35: Ich bin jetzt fünfundfünfzig und ich wuchte das E-Bike meiner Frau.

00:08:39: Das wiegt sechsundzwanzig Kilo bisher auf Brusthöhe und habe tatsächlich schon einige Male in der Schulter gewisse Bewegungen verspürt danach oder gewisse Blockaden.

00:08:50: Und was wir hier haben, ist ein elektrischer Bike Lift.

00:08:54: Was man jetzt nicht sehen kann, dieser Bike Lift macht nur eine lineare Bewegung von unten nach oben.

00:08:59: Ich demonstriere das mal.

00:09:01: Ja, also da ist ein Knopf.

00:09:02: Da ist ein Knopf und der fährt... von unten nach oben.

00:09:06: und in dieser Bewegung braucht er im Vergleich zu anderen Produkten auf dem Markt keinen Raum zum Ausschwenken hinter das Fahrzeug, sondern er bleibt exakt am Fahrzeugheck.

00:09:19: Das ist schon mal eine Besonderheit, dieses von oben nach unten.

00:09:22: Ja.

00:09:23: Und Ihr Kollege hat mir verraten und gestern war auch im Präsidenten um ein Pitch.

00:09:26: Ich kann meinen Ständer wieder verwenden.

00:09:28: Das heißt, der Lift wird einfach dazwischen montiert, oder?

00:09:30: Genau,

00:09:31: genau.

00:09:31: Also das Patentierte an dem Thema der TechLift, der ist schon neun Jahre auf dem Markt und wir hatten die Möglichkeit, dieses Patent im letzten Sommer, zu erwerben.

00:09:42: Der TechLift ist der einzige BikeLift am Markt, der es ermöglicht, einen Fahrradlift, den man schon fünfzehn Jahre hat und an dem man sich gewöhnt hat, der halt festmontiert es abzunehmen, den TechLift quasi als Zwischenmodul zu montieren, montieren zu lassen, sage ich immer bei der Werkstatt, weil auch ein elektrischer Anschluss gelegt werden muss.

00:10:02: als Zwischenstück den Tech Lift zu montieren und dann den Bike-Ständer, den man schon hat, einfach wieder drauf zu packen.

00:10:08: Und man hat dann trotzdem noch mindestens fünfundfünfzig Kilo Nutzlast.

00:10:12: Das reicht also locker für zwei E-Bikes, selbst wenn man mal vergisst den Akku drin zu lassen.

00:10:17: Was kostet so was?

00:10:18: Der liegt im UVP zwischen dreihundertfünfzig und haus sechshundertsiebzig Euro.

00:10:24: Das kommt immer darauf an, ob ich nur das Zwischenmodul benötige.

00:10:27: Der liegt das bald oder ob ich den als sogenannten Komplit gleich auch einen Neufahrzeug montieren lasse, dann ist also alles dabei von den Schienen bis zu den Halteschlaufen.

00:10:42: Der Knopf wird wahrscheinlich innen montiert vermutlich.

00:10:44: Der Knopf wird innen montiert, deshalb sage ich gerade eben schon kurz, setzen wir sehr stark auf die Zusammenarbeit mit unseren Fachwerksstätten, weil diese Montage auch mit der Verbindung der Fahrzeugelektrik sollte und muss ein Fachmann oder eine Fachfrau machen mit einer entsprechenden Camper-Montageausbildung und der Schalter wird im Innenraum montiert, sodass er auch wasserdicht ist und was vielleicht auch noch ganz wichtig ist.

00:11:08: Wir sehen das hier hinten.

00:11:13: Diese Arretierung sichert den Beiglift in der Hochstellung sozusagen ab, dass dann, wenn beim Fahren zum Beispiel irgendeine Kiste auf den Schalter rutscht, dass der nicht bei der Fahrt dann nach unten fährt.

00:11:26: Es ist eigentlich logisch, aber es hat mir ihr Kollege erst verraten, weil ich dachte, warum müssen denn die immer so weit nach oben?

00:11:32: Klar,

00:11:33: die Rücklichter müssen gesehen werden.

00:11:34: Die Rücklichter müssen gesehen werden, genau, der muss weg von der Fahrbahn und deshalb muss der nach oben.

00:11:40: Vielleicht auch noch eine Kleinigkeit wichtig, wenn wir gesagt haben, wir können bestehende Fahrradträger aufnehmen.

00:11:45: Der ist so clever konstruiert, dass der in der Höhe... Das sieht man hier, beziehungsweise den Hörern, sage ich das.

00:11:51: Wir haben hier Profilschienen mit einer Höhenverstellung.

00:11:55: Das heißt also, der Fachbetrieb, der das Gerät einbaut, kann an die bestehenden Haltepunkte am Heck des Fahrzeugs diesen Ständer individuell anpassen, sodass eigentlich, naja, von achtundneunzig von hundert bestehenden Aufnahmepunkten damit erreicht werden kann.

00:12:11: Sie haben bald Ihr nächstes Interview.

00:12:13: Gehen wir weiter zu den Batterien?

00:12:15: Batterien haben wir hier.

00:12:16: Also wir haben Lithium-Eisenfastfahrt-Batterien.

00:12:18: Ich würde aber noch eines kurz davor stellen wollen.

00:12:21: Das hatte ich anfangs nur angerissen.

00:12:23: Wir kommen aus dem Bereich Satelliten, TV, Internet.

00:12:27: Also wir nennen es das Bereich Ten-Haft-Media.

00:12:31: Und wir haben natürlich auch über die letzten Jahre gesehen, dass wir uns breiter aufstellen wollen, um, sage ich mal, einen verändernden Markt gerecht zu werden und unser Team weiter dauerhaft beschäftigen.

00:12:42: zu können.

00:12:43: und da haben wir mit unserem Ingenieur Team begonnen, zwei Dinge weiter zu entwickeln.

00:12:48: Einerseits den Tech Lift, da wird es dieses Jahr noch die eine oder andere spannende Innovation geben, wo man denkt Fahrradträger sind langweilig, ich würde mal sagen Augen auf und Ohren auf, da kommt was, ja.

00:12:59: Und zum anderen haben wir das Thema Energie entwickelt.

00:13:02: Das heißt, wir

00:13:04: laufen mal ein paar Meter weiter.

00:13:05: Wir

00:13:06: haben das Thema Energie entwickelt, und zwar ist das die komplette Energieversorgung für das Fahrzeug, bestehend aus dem Thema Lithium-Eisenfastfahrt-Batterien in verschiedenen Kapazitäten, in Werten und in Werter-Lade-Geräte kombiniert.

00:13:22: und das Thema, wo wir nachher noch hingehen, das Thema Solarzellen.

00:13:26: Da könnte man sagen, da gibt es schon alles, aber wir haben in jeder Produktgruppe wiederum Innovationen bei uns in Kältern entwickelt.

00:13:35: Okay, dann suchen wir mal die Innovationen.

00:13:36: Wir gehen mal hier komplett rum.

00:13:42: Wir haben zwei, guter Punkt.

00:13:44: Hier differenzieren für die Zuhörer, wir haben eine blaue und eine rote Linie.

00:13:49: Die blauen Batterien bei uns sind die Basis-Batterien, die schlicht und einfach ohne Batterie-Management-System ausgestattet sind, mit dem Fokus auf Leistung.

00:14:01: Man hat ja bei einem Lithium-Eisenfosphat-Batterien immer die komplette Leistung, also wenn man hundert Ampere-Stunden angibt.

00:14:08: Das ist hier hundertfünf.

00:14:09: Dann kann man bei den Bleihgel-Akkus oder Bleisäure bei der Plygel-Akkus oder Bleisäure, das ist ja so, dass man immer nur etwa fünfzig Prozent nutzen kann.

00:14:18: Das ist schon mal ein Vorteil der Technologie.

00:14:21: Und wir haben dann aber im nächsten Level die sogenannten Pro-Batterien.

00:14:26: Die Pro-Batterien sind mit einem BMS, Batteriemanagement-System ausgestattet, das zum Beispiel ein sogenanntes aktives Cellbalancing bietet.

00:14:34: Das heißt also, die Batteriezellen, die eingebaut sind, die Einzelzellen, werden aktiv balanciert.

00:14:41: Das ist immer wichtig bei Lithium-Eisenphosphat, dass die alle einen Ladestand haben.

00:14:45: Und das wird hier bei der Batterie auch im Ruhezustand immer ausgelettelt.

00:14:50: Wie

00:14:50: ist es bei den alten oder hellkömmlichen Batterien?

00:14:52: Das heißt, eine Zelle ist dann voll geladen, eine andere ist leer?

00:14:56: Also wenn kein Balancing stattfindet, dann sind die Batteriezellen, wie hier jetzt zum Beispiel vier Blöcke, sind die unterschiedlich gefüllt und immer der Unterste definiert auch die Gesamtleistung einfach formuliert.

00:15:10: Und deshalb ist es wichtig bei allen Herstellern, dass ein aktives Zellbellensing drin ist.

00:15:15: Was wir hier auch mit drin haben, ist das Thema, dass wir eine Ladung der Batterien haben, eine Lademöglichkeit ohne Heizung.

00:15:23: Also wir arbeiten generell ohne Heizung bei unseren Batterien und es sind aufgrund der aktuellen Zellchemie in der Lage bis... minus zehn Grad geladen zu werden.

00:15:32: Okay,

00:15:33: jetzt muss man so ein Benchmark machen.

00:15:35: Minus zehn Grad sein?

00:15:36: Ja, okay.

00:15:36: Aber wie ist es bei den normalen Batterien herkömmlich?

00:15:39: Abwahren hören die auf?

00:15:40: Sie würden

00:15:41: eigentlich beim Gefrierpunkt hören die auf.

00:15:43: Ja, das hat sich aber, ich will das auch jetzt auch ehrlich betonen, wenn das passiert auf einer Zeltchemie, nicht auf Hokus-Pokus spricht.

00:15:52: Auch andere Hersteller sind in der Lage auf diese Technologie zuzugreifen, aber der Vergangenheit war so, dass die Batterien, die Ladung des BMS, das Batteriemanagementsystem, die Ladung bei ab null Grad nicht zugelassen hat und das verschiebt sich aufgrund der technologischen Entwicklung immer mehr in diesen Minusbereich rein und wir sind eben da jetzt bei minus zehn Grad, hat den Vorteil, dass man eben dann sich das Thema der Heizfolie entsparen kann, die sehr viel Energie verbrauchen und auch das auf der preislichen Seite spürbar ist.

00:16:26: Wie viel Intelligenz ist da noch drin?

00:16:27: Ich kann mich damit mit meinem Handy verbinden.

00:16:30: Genau, wie viel Intelligenz ist drin?

00:16:32: Wir haben eine Thematik ab der Auslieferung jetzt im Februar, werden diese Batterien mit einem QR-Code versehen sein.

00:16:39: Das heißt, Intelligenz sind sofern, dass ich mich per App verbinden kann, aber nicht im Vorbeilaufen, wie das hier und da möglich sein soll, wie ich gehört habe, sondern man kann sich mit dieser Batterie nur verbinden, wenn man diesen einzigartigen QR-Code gescannt hat.

00:16:55: Und dann ist die Zeit vorbei, wo man auf dem Campingplatz mit einer interessanten App an den Fahrzeugen vorbeiläuft, um zu gucken, welche Ladekennlinie denn gerade eingestellt ist oder die gegebenenfalls sogar eine Idee hat da, an der Kennlinie was zu drehen.

00:17:10: Das ist mit diesen Batterien bei der Auslieferung nicht mehr möglich.

00:17:13: Okay, und was sehe ich jetzt dann?

00:17:16: Sie sehen den Ladezustand, Sie sehen dann in Verbindung mit unseren Invertern auch die Thematik, wie viel Laufleistung Sie noch vor sich haben.

00:17:25: Das sind solche Dinge, die Sie dann schauen können.

00:17:28: Und wenn wir einen Schritt weitergehen, Sie hat nach der Intelligenz gefragt, Sie sehen hier und das hört Ihre Zuhörerin.

00:17:38: Wir haben hier an der Seite ein jeder Premium, also an jeder Pro-Batterie, zwei Datenkabel an.

00:17:45: Das eine Datenkabel verbindet eine nächste Batterie, bis zu sechs Pro-Batterien können in Reihe geschaltet werden.

00:17:52: Und der andere Ausgang ist für ein sogenanntes Control-Stational-Panel, ein Touch-Panel.

00:17:58: Das finde ich eine schöne Idee, weil dann braucht man nicht unbedingt WLAN, sondern... Es ist ein Camper drin und drückt drauf und sieht dann...

00:18:05: Wir haben hier für Ihre Zuhörer ein Display, das vielleicht etwa vier, fünf Zentimeter in der Breite hat und circa drei, dreieinhalb in der Höhe.

00:18:14: Und hier ist in Grafik und Volltext auch in unterschiedlichen Sprachen.

00:18:19: Zwei Batterieeinheiten gefunden, Temperatur, Ladezustand, aktuelle Kapazität.

00:18:24: Richtig, also

00:18:25: hier ist

00:18:26: sie, was Sie gerade gesagt haben, die Intelligenz verknüpft der Pro-Batterien mit ihrem Prozessor und dem Batteriemanagement-System mit unseren Invertern oder Invertalade-Geräten und so habe ich eine Möglichkeit, diese Inverter zum Beispiel zu betreiben.

00:18:42: Also

00:18:42: wovon braucht die Inverter für die große Waschmaschine?

00:18:45: Genau, also die Waschmaschine wird vielleicht ein bisschen habig werden, aber Gute Beispiel ist die Kaffeemaschine, ja, der Vollautomat, den viele mittlerweile mitnehmen.

00:18:55: Oder so ein Kochgerät, was recht teuer

00:18:58: ist.

00:18:58: Ein Induktionsfeld zum Beispiel, kann ich betreiben.

00:19:02: Also ich meine, das Kochgerät, was nach dem Staubsauger benannt

00:19:04: ist.

00:19:04: Also Sie meinen das andere Kochgerät, das jetzt in der Farbe Schwarz auf dem Markt ist, ja, und mit TM beginnt, glaube ich, ja.

00:19:10: Auch das kann man betreiben, ja.

00:19:12: Wir haben hier in Werther von tausend Watt bis drei tausend sechshundert Watt und da ist auch dieses eben beschriebene Kochgerät durchaus zu betreiben, dass immer mehr Einzug findet.

00:19:23: Dann gehen wir weiter zu den Solarzellen.

00:19:27: Die

00:19:27: Batterie muss ja auch mal geladen werden, nicht nur während der Fahrt oder wenn ich am Campingplatz Strom habe.

00:19:32: Die schauen jetzt verdammt dünn

00:19:34: aus.

00:19:35: Also wir stehen jetzt im Solarbereich und da haben wir drei Produktgruppen und eine Produktgruppe sind die sogenannten Flexpanels.

00:19:43: Sie sehen das hier.

00:19:44: Diese Flexpanels können bis zu einem gewissen Grad gebroken werden und das heißt das ist gerade beim Alkohol mit seiner Rundungpfanne eine spannende Angelegenheit oder auch fürs Aufstelldach und werden dann vollflächig verklebt und bieten dann eine dauerhafte Möglichkeit zur Stromgewinnung.

00:20:03: Wichtig ist dabei, dass man die Klebevorschriften Insbesondere der Dachhersteller dann vorher gefragt.

00:20:09: Auch hier ist es wieder so...

00:20:10: Ja, das wird eine Fachwerkstatt machen.

00:20:12: Fachwerkstatt, ja.

00:20:13: Weil die Fachwerkstatt wird sicherstellen, klären, dass die Klebeverbindung, die da entsteht, zum einen dauerhaft hält.

00:20:20: Das ist nicht das Thema.

00:20:22: Aber die Solarzellen, die wir hier vollflächig verklebt werden und keine Unterlüftung haben, die werden über achtzig Grad heiß.

00:20:29: Und das ist eine Thematik, die man wirklich sauber mit dem Dachhersteller als... Also

00:20:34: ich kenne selber, ich habe eine Solardachhersteller.

00:20:36: Handlage, so eine kleine, ein Kilowatt-Peak.

00:20:39: Und gerade dann, wenn die Sonne am heißesten scheint, denkt man auch, du musst den meisten Strom erzeugt.

00:20:43: Nee, dann habe ich zwanzig Prozent weniger Energiebeutel.

00:20:45: Genau,

00:20:45: weil die zu heiß wird.

00:20:46: Ja.

00:20:46: Genau, richtig.

00:20:47: Also das sind die Flexpanels und ich würde jetzt hier gerade, wir haben natürlich die Faltbaren, die auch entsprechend hier ein...

00:20:55: Wir laufen

00:20:56: rüber, genau.

00:20:57: Wir sehen das hier.

00:20:58: Wir haben die Fallpanels.

00:20:59: Sie haben zum einen natürlich die MC-IV-Anschlüsse, um die über den Laden zu stecken.

00:21:02: Also MC-IV sind die üblichen, die man von Balkonkraftwerken auch kennt.

00:21:05: Genau, und die geht an die Laderegler im Wohnmobil.

00:21:08: Hier kommt im Endeffekt gleich die Ladepeitsche mit, um zum Beispiel auch eine Powerbox zu laden oder direkt einen Laptop anzustecken.

00:21:16: Es ist aber am Gerät auch direkt, das sieht man dann unten auch, ein USB-C und USB-A.

00:21:21: Port verbaut, um dann direkt zu laden.

00:21:23: Die gibt's sowohl in mit zwei Feldern als auch hoch bis über bis über zweihundert Watt.

00:21:29: Ja und die letzte Variante und die von der Menge her am relevantesten sind die Glasrahmenpanels sozusagen und hier haben wir die Besonderheit, dass wir die besonders kurz gebaut haben, indem wir diesen sogenannten Spoiler, also die Befestigungsmodule.

00:21:44: Die wird auch geklebt,

00:21:46: ne?

00:21:46: Sieht man hier, da haben wir drei Bahnen vorgesehen, ja auf einem Profil, da haben wir also eine definierte Klebefläche.

00:21:53: Da arbeiten wir mit einer Klebevorschrift von Dekalin.

00:21:56: Da sind wir sehr froh drüber, dass hier schon im Labor getestet wurde.

00:22:00: Und dann hat man hier eine definierte Kleber-Dickel.

00:22:03: Ja, macht hier die erste und die dritte Spur, die zweite bleibt frei.

00:22:07: Und dann hat man... die ganz klar, auch ohne Kleberverschwendung, eine Klebedicke, die das Ding hält.

00:22:13: Aber ganz wichtig, Sie sehen hier, das Profil reicht in der Längenausdehnung der Panels nur circa sechs Millimeter rein.

00:22:22: Wir haben hier in der Regel bei Standardaufnahmen, haben wir hier so zwanzig, zwanzig Millimeter.

00:22:27: Und wenn man das mal zwei nimmt, die ersparen ist, hat man hier durch diese Patentie, oder durch die, nicht patentiert, aber durch diese besondere... durch dieses besondere Profil eine Ersparnis an Länge von ca.

00:22:40: vier Zentimetern.

00:22:41: Und das macht bei meinem Wohnmobil zum Beispiel aus, dass ich schon den Nummer größer nutzen kann, weil dann die Länge passt, bevor das Dachfenster beginnt.

00:22:49: Ja,

00:22:50: macht Sinn.

00:22:52: Die Höhe ist ja easy.

00:22:54: Hier ist wieder die Unterlüftung.

00:22:55: Wir brauchen diese rund zwanzig Millimeter, nicht ganz zwanzig Millimeter, damit wir, was wir eben hatten, diese Unterlüftung haben und nicht diese Effizienzverlust.

00:23:05: bei hohen Temperaturen.

00:23:06: Und vielleicht zum Abschluss noch, auch hier.

00:23:08: diese Profile sind in der Mitte geteilt und geschraubt.

00:23:12: Man kann also die Befestigungsprofile unserer SunSolid Glass Rahmenpanels hier lösen.

00:23:19: Kann die auch seitlich montieren, hat man ganz neue Möglichkeiten.

00:23:23: oder Ganz wichtig, wenn mal ein Schaden wäre, es ist was draufgefallen, kann man einfach nur die Schrauben lösen, das Panel auslaufen.

00:23:30: Das ist eine gute Idee, weil bei den anderen einmal geklebt, kriegst du es nicht mehr runter.

00:23:33: So

00:23:33: ist es.

00:23:33: Und hier bleiben dann die Profile drauf und man tauscht das Panel und dann ist der Fall erledigt.

00:23:39: Marcel, danke für die Standführung.

00:23:41: Ich danke dir und freue mich aufs nächste Mal.

00:23:44: Wir sind angekommen.

00:23:46: Tisch und Stühle raus.

00:23:48: Danke fürs Zuhören.

00:23:49: Das war der Iconic Camperz Podcast.

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